Samstag, 2. November 2013

Wälzer, Sündenbock, Form und Ausdruck

Wälzer
Der Deutsche Professor meint immer noch, ein dickes Buch mache den gescheiten Mann.
208.



Sündenbock

Der Versager begründet sein Scheitern gern mit dem Fehler einer Maschine, der Technik, der Mittel, des Bösen in der Welt.
Die Schuld der Anderen, das ist die vermeintliche Rettung des Selbst.
210.


Form und Ausdruck

Es reicht nicht aus, tausend gute Gedichte gelesen zu haben, um eines zu schreiben.
Jeder Künstler muss lange experimentieren, viele Formen durchmachen, bis er den eigenen Stil, die Form und den adäquaten Ausdruck findet – in der Musik, Malerei, Skulptur ebenso wie in der Literatur.
209.








Aus: Carl Gibson, „Gedanken zum Tag“ -

AphorismenReflexionen, MaximenSentenzen, Ideen, Essays

zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen



Motto:
Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.












Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem Hauptwerk in zwei Bänden,

in:


"Symphonie der Freiheit"

bzw. in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte".
Eine Jugend im Banat






 Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson

Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

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