Freitag, 27. Dezember 2013

Würzburger Germanisten wollen über Herta Müller reden, aber bitte ohne Kritiker! Am "Schönen Ort" im Kloster Bronnbach an der Tauber

Am "Schönen Ort" im Kloster Bronnbach an der Tauber - Würzburger Germanisten wollen über Herta Müller reden, aber bitte ohne Kritiker!



Geplante Herta Müller- Tagung hinter alten Klostermauern -

Würzburger Germanisten wollen über Herta Müller plaudern!

Herta Müllers Kritiker aber sollen draußen bleiben!

Vor allem jener unbequeme (Literaturwissenschaftler), den man bereits einmal vom Galgenberg verjagte.

Ein "Referent" Carl Gibson ist wohl nicht willkommen!?

Der ehemalige Dozent am Philologischen Institut der Universität Würzburg wurde de facto "ausgeladen".
Weshalb?

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/bad-mergentheim/carl-gibson-gegen-herta-muller-1.1251813

Motto:


Dort, wo der Heilige Geist regiert, hat selbst der Teufel das Recht verloren. 
Früher bestimmte der Inquisitor, was heilig ist und was profan, wer reden darf und wer schweigen muss. Heute entscheiden darüber deutsche Professoren an der Alma Mater und Verleger selbst in den Redaktionsstuben.





Kloster BRONNBACH
im Taubertal
bei Wertheim




Klosteranlage Bronnbach




Das ehemalige Zisterzienser- Kloster ist heute im Besitz des Main-Tauber-Kreises.



Taufsaal




Kreuzgang


Im Kreuzgang


Kreuzgang - hier finden Sommer-Konzerte statt.



Ein Germanist und Herta Müller-Forscher, der selbst als Referent an der im Februar 2014 anstehenden Tagung mitwirken wollte,
machte mich rechtzeitig auf die geplante Veranstaltung aufmerksam.

Er reichte ein Exposé ein - ich ebenso.

Nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit Herta Müllers Werk wäre ich bereit gewesen,
neue Thesen zur Diskussion zu stellen,
neue Fakten zu exponieren, Material zu präsentieren,
dass nur wenige Forscher erreichen und im rumänischen Original lesen konnten.

Es sollte nicht sein!


 Den Veranstaltern vom Philologischen Institut der Universität Würzburg,

also einer Einrichtung,
an welcher ich Jahre studiert und kurz als Dozent gewirkt,
bevor ich in einer einmaligen Mobbing-Aktion aus dem Lehrbetrieb gedrängt wurde,
wobei meine reguläre Promotion auf der Strecke blieb,
ließ ich folgende Anfrage zukommen:



"Sehr geehrter Herr Dr. Deeg,
im Rahmen der möglichen o. g. Tagung im Kloster Bronnbach würde ich gerne einen Vortrag halten -
zum Thema:
"Herta Müller und die Securitate".
Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Securitate-Bild der Autorin,
das seit "Herztier" literarisch Gestalt angenommen hat und sich bis zu dem
ZEIT-Artikel
"Die Securitate ist noch im Dienst"
hinzieht.
Was ist Fiktion,
was ist Faktion?
Was ist Dichtung, was ist Wahrheit?
Als externer akkreditierter Forscher habe ich im Oktober 2010 Herta Müllers Akte "Cristina" in Bukarest bei der dortigen Gauck-Behörde CNSAS eingesehen und ausgewertet.
Die Forschungsergebnisse werden in den Vortrag einfließen.

Analysieren werde ich das literarische Verfahren Herta Müllers, die "erfundene Wahrnehmung", das subjektive Securitate-Bild der Autorin.
Auch werde ich eine moralische Wertung einzelner Aspekte vornehmen.
Ein umfassendes Exposé kann ich bei Bedarf noch nachreichen.
Ebenso stehe ich für Rückfragen zur Verfügung, auch persönlich im Rahmen eines möglichen Gesprächs am Institut in Würzburg, wo ich in den kommenden Tagen sein werde.
Sie erreichen mich telefonisch unter (...) in Bad Mergentheim und jederzeit über Email.
Mit freundlichen Grüßen
Carl Gibson M.A."


Meine Offerte, kritisch zu referieren wurde ebenso abgelehnt
wie das geplante Referat des anderen Germanisten,
der über editorische Ungereimtheiten zu Herta Müllers antideutschem und von Kommunisten geförderten Debütbändchen "Niederungen" sprechen wollte.

Angeblich zu viel Angebot!

Nach welchem Kriterien an der Uni Würzburg Referenten ausgewählt werden, entzieht sich meiner Kenntnis.




Wenn es um Herta Müllers Erfindungswerk geht, sind Kritiker wohl unerwünscht!?

So sehen einzelne Germanisten an der Universität Würzburg die kritische Forschung:

Man sperrt die Kritiker einfach aus - wie bei Ceausescu und Honecker,
wie bei Hitler und Stalin!

Dann braucht man sich mit den kritischen Thesen auch nicht weiter auseinanderzusetzen -
und mit Querulanten wie Carl Gibson,
der zufällig auch noch ein ehemaliger Bürgerrechtler ist und die Materie von innen heraus kennt.


Über Herta Müllers Akte spricht man am besten überhaupt nicht, denn es könnten Dinge zum Vorschein kommen,
die das Image der Nobelpreisträgerin eintrüben könnten.

Dieser Carl Gibson könnte darüber hinaus auch noch nachweisen,
welche zinslosen Anleihen Herta Müller in seinen Werken genommen hat,
wobei sie selbst rücksichtslos in die Rolle eines echten Opfers schlüpfte und somit eine Biographie usurpierte.

Er könnte öffentlich machen,
woher Herta Müller neuerdings ihr Securitate-Wissen bezieht,
namentlich - und detailgerecht nachweisbar - aus

"Symphonie der Freiheit"
und "
Allein in der Revolte",

Bücher des Historikers und antikommunistischen Dissidenten Carl Gibson, die die Forschung weder kennt noch rezipiert hat.






 Herta Müller im Fokus - Nobelpreis für Literatur 2009.

Nach meiner Auffassung hätte eine kritische Debatte über ihre Person und "moralische Integrität", wie seit 2008 von mir geführt und eingefordert, diesen Preis unmöglich gemacht.

Meine kritischen Argumente wurden seinerzeit mit Macht abgewürgt.

Mir wurde mehrfach ein Maulkorb verpasst.






Mein Werk über Nikolaus Lenau -  

Grund meiner Vertreibung vom Philologischen Institut der Universität Würzburg.

Laut Worldcat Identities ist es die weltweit am meisten verbreitete Monographie über den Dichter Nikolaus Lenau und liegt in 172 Bibliotheken auf allen Erdteilen vor,
ohne dass es mir ein Einkommen beschert hat oder generieren würde.

Seinerzeit gab es eine intrigenhafte ( - heute den Akteuren peinliche! -) Kampagne gegen dieses Buch,
eine Schlammschlacht, die meine akademische Laufbahn beendete.





 Carl Gibson, Historiker und Philosoph






 Allein in der Revolte, Buchrückseite




Die Freiheit von Forschung und Lehre
und die
Freiheit der Meinungsäußerung über Medien
sind auch in der Demokratie relative Werte.

Wer an der Macht ist bestimmt,
wer wann wo reden darf,
ganz egal ob an der Alma Mater oder in der Kolumne der ZEIT oder der FAZ.

Wer schon eine "Wahrheit hat",
will nicht,
dass andere Wahrheiten die Kreise stören.

Der Wille zur Macht in der Demokratie ist genauso virulent
wie zur Zeit Nietzsches
oder in den roten und braunen Diktaturen der Welt.

Und der Andersdenkende ist etwas,
was bekämpft werden muss.

Was wollen die Würzburger Germanisten eigentlich mit ihrer Tagung?

Ein Privatissimum,
ein Kolloquium der Ja- und Amen-Sager,
der bestellten Claqueure
ohne Kritiker?

Eine Bestätigung und Absegnung des "offiziellen", retuschierten Herta Müller-Bildes,
dass man in den großen Zeitungen Deutschlands vorfindet
oder
Wahrheit?

Ich jedenfalls werde meine Erkenntnisse online bekannt machen.




Info zur Tagung:

CFP „Herta Müller – Neue Perspektiven“


Tagung des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturgeschichte I

der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

vom 12. – 14. Februar 2014 im Kloster Bronnbach

OrganisatorInnen: Dr. Martina Wernli, Jens Christian Deeg





 Weiterführendes zur Thematik:

Zu meiner Zeit und Vertreibung aus Würzburg:











P.S.

Aus Rücksicht auf meinen ehemaligen Verleger und dessen Geschäftsbeziehungen in der Region Würzburg habe ich diese moderne „Mobbing-Geschichte“ der Sonderklasse nicht in die Druckfassung meiner Memoiren „Allein in der Revolte“ aufgenommen.


Sie erschien trotzdem online.




Copyright: Carl Gibson
Fotos: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel



Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?






Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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