Freitag, 17. Juli 2026

Das Ablenkungsmanöver aus dem Weißen Haus – die Amerikaner wollen nun deutsche Standards bei der Wahl

  

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!? 


  

Das Ablenkungsmanöver aus dem Weißen Haus – die Amerikaner wollen nun deutsche Standards bei der Wahl

Unverschämt und skrupellos, wie er nun einmal ist, baut sich der US-Präsident vor den Kameras auf und wirft den Chinesen, denen er gerade erst einen Besuch abgestattet hat mit dem gesamten Clan, vor, sie hätten sich – in historisch einmaliger, noch nie dagewesener Weise – in die US-Wahl 2020 eingemischt, um ihn, Trump zu verhindern!

Von 220 Millionen US-Wählern hätten sich die Rotchinesen des Xi Jinping Wahrunterlagen gesichert, um die Wahlen in den USA auch in Zukunft zu manipulieren.

Da ich nicht schlafen konnte in der Nacht, wachgehalten von dem Ärger über den totgemachten Blog, die Arbeit aus 17 Jahren einfach hinwegfegend, sah ich mir, um 3 Uhr, als andere Deutsche tief und fest schliefen, die Maskerade an, über so viel Zynismus nur staunend!

Das Dementi aus Peking werde so sicher kommen wie das Amen der Bigotten in der deutschen Kirche oder beiden Evangelikalen, sagte ich mir – und so kam es dann auch, denn die Chinesen, heut selbstbewusster denn je, lassen sich so nicht mehr an den Pranger stellen, so primitiv – und als ob dieser Trump unbedingt nach einem Kriegsgrund suchte … nun auch noch gegen einen viel mächtigeren Feind!?

Ein innenpolitisches Manöver – ergänzt mit der Behauptung, allein in vier Bundesstaaten, in Kalifornien, in New Jersey, in Nevada und in Michigan (?) seien 220 000 Wähler in US-Wahllisten aufgetaucht, die keine US-Staatsbürger, also nicht wahlberichtigt seien.

Nun will das große Amerika - mit der herrlichsten Armee der Welt und dem Allmächtigen an der Seite - das, was in Deutschland üblich ist bei der Wahl, aus sonst in Staaten der EU des alten Europa, wo der Wähler seinen Ausweis vorzeigt, wenn er zur Urne schreitet, nachdem ihm, dem Bürger, die Wahrunterlagen zugeschickt wurden auf der Grundlage der Daten vom Einwohnermeldeamt.

Amerika, das Land mit den zwei Parteien, Esel und Elefant, ist also auf dem Gebiet der demokratischen Wahl noch finsteres Mittelalter!

Und nicht nur Biden wurde „so“ gewählt, sondern auch der Usurpator und Machtmensch Trump, zweimal sogar, wobei die getäuschten wie prüden Amerikaner ihr Land einem ausgewiesenen moralischen Versager anvertrauten!

Wohl, weil sich zu viel Kritisches aus meiner Feder gegen diesen Trump angehäuft hatte, zusätzlich zur meiner Warnung in Buchform aus dem Jahr 2017, dessen Text alle wissbegierigen Menschen im Internet kostenlos lesen können, auch die Chinesen, die Iraner, die Russen des Putin vielleicht sogar einige Nordkoreaner der kleinen Raketenmannes Kim, hat man meinen Blog bei WordPress geköpft“, während die USA nun wieder Krieg führen gegen den – in der Führung verjüngten - Iran, die Iraner aber auf meinen mir noch verbleibenden Sprachorganen lesen, was ich dazu zu sagen und zu schreiben habe, während die Chinesen, wie es mir erscheint, durch die Hintertür weiterlesen, über Vietnam?

Amerika ist groß – in vielen Bereichen, in der Tat! Auf dem Gebiet der Demokratie aber und der demokratischen Einrichtungen ist dieses Amerika ganz klein, ein Zwerg, ein Gartenzwerg, was auch erklärt, aus welchem Grund Trump die Demokraten so verachtet und auch wild bekämpft – im eigenen Land, aber auch – wahrscheinlich – den kleinen demokratischen Blogger im fernen Ausland, der die Demagogie des Verführers nicht hinnimmt, noch die Kriege, die Trump im Namen der Freiheit und des Allmächtigen führt.

 

 

Bewegung in der Natur – gegen Melancholie, gegen Dekadenz und psychisch-somatischen Zerfall

Das sagt sich der, dem man den Blog genommen hat und der, doch aus eigener Schuld und im seelisch-geistigen Versagen dekadent wurde und mit der Dekadenz auch krank – über das süße, bürgerliche Leben im Wohlstandstaat der Deutschen, der das einfache Leben, nach dem ich schon seit Jahren suche, vergessen ließ.

Etwas von dem Verlorenen holt man in der Natur zurück, über die persönliche Ertüchtigung, der dann auch die guten Gedanken folgen, die Inspiration, während die Schwermut verpufft Schritt für Schritt – in der Bewegung.


 

Folter-Spätschäden bestimmen meinen Alltag mit,

physisch und psychisch, neben anderen Rückschlägen im publizistischen Bereich, wo mir den ganzen Blog genommen hat, willkürlich und mit Macht – doch das auch noch in einem Land, in welchen der oberste Schalksnarr der Nation das die Folter als Groteske und Farce möglich macht, Schmerzen der Lächerlichkeit preisgibt, aktiv Hirngespinste stützend im Auftrag, Unwahrheiten später aber auch noch über tatkräftige Eigeninitiative fördernd – und wider besseres Wissen, Täter und Offer verwechselnd.

Die Demokratie macht solches Gaukeln möglich, wenn die Richtung stimmt, wenn auch gegen die historische Wahrheit und innere Wahrhaftigkeit des deutschen Christenmenschen, der von der Kanzel spricht, dafür aber im Sinne der Staatsräson.

Beklagt habe ich mich über solche Gepflogenheiten im demokratische Rechtstaat Deutschland, im welchem man sein Recht suchen kann, ohne es zu finden, wenn das Kleingeld für Anwälte fehlt, schon oft, sogar in ganzen Büchern – der Staat aber, das kälteste aller kalten Ungeheuer. Schaltet auf Durchzug, wie es im Volk heißt, gleich dem arroganten Politiker, der macht, was er will, die ignorante deutsche Gesellschaft, gerade abgelenkt durch Fußball, aber auch!

Wen scheren Los und Leiden[1] eines Einzelnen, wenn ein ganzes Volk glücklich ist!?



[1] Beschrieben habe ich die Folter-Episoden im Detail und mit den Folgen, die - über meine spätere schwere Erkrankung (2019) hinaus – bereits in meinen Memoiren aus den Jahren 2008, 2013 und in den Beweisführungen 2014 - 2016, also in Büchern, die in Japan angeschafft wurden und in den USA noch vor Trump, die in Deutschland aber zum Teil im Giftschrank endeten, weil man über die Schandtaten der Politiker weder reden soll noch schreiben.

So wurden die braven Deutschen einem rücksichtslose Trump, der Schande des gesamten Westens, der nun allen Verruchtheiten die Kronen aufsetzt, zum Lehrmeister!

  

Die Deutschen konnten es wissen und die Amerikaner auch: der Rücksichtslose als Führer macht alles kaputt, das eigene Land und Volk, dahinter aber auch noch die halbe Welt,

also den Westen, den ein Trump nicht nur auf den Kopf gestellt, sondern geistig-moralisch ruiniert hat.

Was ich in dem Buch über Trump aus dem Jahr 2017 noch gelinde auf den Punkt zu bringen versuchte, in dem Buch, welches die 50 Elite-Hochschulen in den USA „nicht“ anschafften wie meine die drei, vier anderen aus meiner Feder noch 2014/ 2015, ist in dem – „etwas schmutzigen“ Film über Trump durchaus gelungen, nämlich das Exponieren der „Philosophie der Rücksichtslosigkeit“, in nur wenigen Passagen, Trump in den Mund gelegt und den Akteuren hinter Trump, dem Machern Roy Cohn und anderen, die das aussprechen, was heute zählt: fern der „Wahrheit“ und dem Guten: die Macht, die reine Machtentfaltung, die beim „jungen Trump“, der – noch – nicht in die Politik will, Geld heißt, viel Geld, wirtschaftliche Macht, der sich die Politik zu beugen hat.

Neben ein paar gescheiten, vielmehr „cleveren“ in der Szene, gibt es praktisch nur korrupte und dumme Politiker, die das machen, was der will, der sie bezahlt!

Ein verheerendes Urteil über Berufspolitiker, ausgesprochen von Trump, der sich somit sein eigens Zeugnis ausstellt für die spätere Zeit in der Politik!

Wer stand damals hinter Trump, auch als Macher?

Und wer steht heute im Hintergrund und zieht die Fäden, auch in der Weltpolitik?

Als die Deutschen Hitler zuließen, wenn auch ohne demokratische Mehrheit im Volk über Wahlen, wussten sie wohl, wer dieser Erz-Demagoge Hitler war, nämlich ein ausgewiesener Verbrecher seit der Liquidation Röhms und der SA-Führung in einer Nacht-und-Nebel-Mordaktion.

Die Amerikaner wussten auch, wer dieser Trump war, Bankrotteur in Atlantic City, Hasardeur ohne Fortune, rücksichtsloser Machtmensch und zugleich ein „unmoralischer Mensch“ wie der Mozart im Film – und sie, die Verführten, wählten ihn doch, und das, obwohl auch seine Taten – keine göttliche Musik der genialen Art – sondern auch nur zutiefst un-ethische, un-moralische Aktionen waren bis hinein in die mafiösen Strukturen der Verbrecherwelt.

Damit man das nicht liest – gleich Luthers Thesen zu Wittenberg vor 500 Jahren – was allein ich als freier Autor, Publizist und Blogger, vor allem aber als deutscher Europäer und Weltbürger über diesen Trump zusammentrug an Sichtweisen und Fakten, hat man mir den Blog genommen, mit Macht, ohne jedoch die Tatsachen aus der Welt zu schaffen, Tatsachen, die zurückkommen wie der Bumerang, Amerika treffen, ja, den gesamten Westen, der sich von diesem Usurpator Trump noch nicht moralisch distanziert hat, sehr wohl aber der Papst, der zufällig ein Amerikaner ist.

Der moralisch verkommene Trump – ein Spiegelbild des Amerika von heute?

Der Film gibt Antworten – in ein paar Schlüsselsätzen, die mehr aussagen als lange Abhandlungen akademischer Art oder politische Kommentare.

Hitlers Weg an die Macht wurde von Gründen getragen, gemacht in Versailles von französischen wie britischen Chauvinisten, nachdem als Folge der Ersten Weltkriegs drei große Imperien zerfallen waren, das Deutsche Reich, das Osmanische Reich und die Monarchie der Habsburger, Unheil schaffend nicht nur im Nahem Osten.

In den USA hingegen setzte sich nur ein Show-Man durch, Ronald Reagans „Make America Great Again“- Erfolgsrezept nur dilettantisch kopierend, über üble Demagogie, doch effizient in einem Volk, das mehr politisch naiv ist als gottesfürchtig und bigott.

Auslöffeln muss diese fatale Entwicklung aber der gesamte Westen.

   

 

Luther in Worms


Meine Wittenberg-Thesen

Die Menschen von Tuvalu konnten sie lesen – und der Yeti auch!

Das Internet machte es möglich, das freie Internet, dessen Pionier ich in dieser Gegend praktisch von der ersten Stunde des Bestehens an war, und der Blog, der wissenschaftlich relevante Blog bei WordPress, den man mir – willkürlich wie in einer Diktatur und mit Macht – genommen hat, durch Streichung, durch Dekapitation á la Trump im Iran, meine geistig-schöpferische wie publizistische Arbeit aus 17 Jahren zunichtemachend, tilgend, auslöschend.

Die Schale ist noch da, im Netz: die Titel, die Überschriften auch der Kategorien – der Kern jedoch, die Inhalte, Botschaften, Warnungen, das alles fehlt, wegradiert in der freien Gesellschaft!

Der Sinn des Blogs ist weg – und dahinter: der Sinn der Arbeit eines Schaffenden, der mit seinem Tun kein Geld verdiente!

Cui bono?

Und wer hat die Macht in einem demokratischen Staat, die jahrelange Arbeit der uneigennützigen Art und für die Allgemeinheit eines Schaffenden, eines deutschen Staatsbürgers, der auch ein EU-Bürger ist, einfach auszulöschen, ungeschehen zu machen?

Ich kann nicht mehr hinein, bei WordPress, in mein Haus, in meinen Blog, den ich im Vertrauen auf die USA begründete im Jahr 2010, weil man mich „ausgesperrt“ hat, mit Macht, nicht anders als ich seinerzeit, 2009, bei dem deutschen Intelligenzblatt für gebildete Stände und der liberalen Art ZEIT „ausgesperrt“ wurde, in Berufung auf das „Hausrecht“ – nur ist es in diesem Fall viel, viel schlimmer, weil nicht nur Richtigstellungen in einer Sache wegfielen, sondern Tausende Beiträge, Dokumente zur Zeitgeschichte und viele mühsam und aufwendig erstellte Fotos aus dem Natur- und Kulturbereich!

Kaltgestellt? „Silenced“?

Ja, ich fühle mich kaltgestellt, auch, wenn an anderer Stelle noch Reste meiner langjährigen Arbeit zu finden sind.

Das Löschen oder „Archivieren“ eines ganzen Blogs:

das ist in der Tat „maximale Zensur, ja, ein „Gipfelpunkt der Zensur“ im freien Westen!

Doch wohl im Einklang mit der „Philosophie der Rücksichtslosigkeit“, gegen die ich Deutschland seit 20 Jahren öffentlich ankämpfe, also seit einem Zeitpunkt, als es im Westen noch keinen Trump in der Politi gab, sehr wohl aber im wirtschaftlichen Leben der Raubtierkapitalisten, die nur sich kennen und den eigenen Reichtum als Endziel aller Aktivitäten.

Der Blog-Betreiber hat sich zur Dekapitation am 21. Mai 2026 noch nicht geäußert! Wozu auch?

Und auf die Empathie des Vorzeige-Deutschen Steinmeier in dieser Sache oder anderer Politiker aus der EU warte ich wohl vergebens?

Als Luther seine Thesen an der Kirchentür zu Wittenberg anschlug, ein Medium seiner Zeit nutzend, konnte er noch davon ausgehen, dass man die Botschaften lesen und nicht abreißen würde in wilder Vernichtung des geschriebenen Wortes!

Das aber ist heute so nicht der Fall – denn heute gibt es Dunkelmänner, die auch im freien, demokratischen Staat des Westens machen, was sie wollen: die nieder reißen und tilgen, was andere aufbauten, und das nur, weil es ihnen nicht in den Kram, in das eigene Narrativ passt!

Und das auch noch im Namen einer Freiheit,

die eigentlich nur noch Staatsräson ist – umgesetzt mit Macht und aus dem Dunkel heraus gegen das Licht der Aufklärung!

J’ accuse!

  


 


Ein etwas schmutziger Film über Trump, über den Killer mit dem Killerinstinkt, doch sehenswert, eine Phänomenbestimmung der drastischen Art, die des Pudels Kern lüftet – und den man nun nicht mehr abwürgen kann – wie meinen Blog bei WordPress nach der reichlichen Aufklärung und dem Spott über Trump!

Also werde ich mir den Streifen[1] noch einmal ansehen, im der ZDF-Mediathek, und mit in einem Sender der öffentlich-rechtlichen Art, den ich eigentlich verbieten würde, insofern ich die Macht dazu hätte. (Die Gründe dafür kann man in meinen Büchern nachlesen, teilweise auch noch im Internet.)

Weshalb diejenigen, die bei Trump bisher wegsahen, besonders Amerikaner und Deutsche, sich die freche Posse ansehen sollten, das „Satyricon“ á la Petronius für diese Zeit der Dekapitation?

Weil dort einige Grundphänomen herausgestellt, gelüftet wurden, mäeutisch wie schon bei Sokrates, die vielen Amerikanern schon hätten klar und bewusst sein sollen vor dem Einsetzen des demokratieverachtenden Usurpators in das hohe Amt!

Im Deutschen Reich war es nicht viel anders, als Hitler an die Macht kam, 1933, legal, doch ohne Mehrheit, um sich das selbst zu ermächtigen!

Trump hat das kopiert, wenn auch ohne ein „Ermächtigungsgesetz“ zum Schutz von Volk und Staat! Das schaffte er auch so, nachdem er „seinen Kampf“ längst demogisch-populistisch verkündet hatte.

Eine Reihe von Essenzen habe ich in meinem Buch über und gegen Trump aus dem Jahr 2017 antizipiert – man kann also vergleichen, um auf Befürchtungen zustoßen, die leider wahr wurden.

Meinen Blog hat man nun gestoppt, willkürlich, aus dem Obskuren heraus, weil sich dort sehr viel gegen Trump angesammelt hatte, nicht nur Spott, sondern anklagende Fakten! Die Arbeit aus 17 Jahren einfach vernichtend!

Möge der Film, der nun nicht mehr so einfach aus der Welt zu schaffen ist wie mein Blog – und den man mit Humor durchaus genießen kann, einigen die Augen öffnen – für das, was noch auf uns zukommt unter diesem wilden „Psychopathen“ Trump!

 


Trump – vom Saulus zum Paulus?

Andere, die bibelfester sind als ich es bin, der ich drei monotheistischen Religionen ganz ablehne, jedem Menschen trotzdem seinen Glauben zubilligend, mögen darüber nachdenken oder auch darauf antworten.

Mir waren Renegaten immer schon suspekt, Paulus, der ein kluger Pharisäer war, bevor er die fronten wechselte, von neuen Einsichten bewegt und getrieben; Augustinus, der Katharer, nach langen Gespäche mit sich selbst und mit Gott in tiefer Einsamkeit; aber auch sogenannte die „Reformatoren“ und Heilsprediger nicht nur der Christenheit, die Höheres verkündeten, angeblich im Bund mit dem einen Gott, die dann, von religiösen Gegnern aber als „Ketzer“ diffamiert und ans Kreuz geschlagen wurden, oder oft auf dem Scheiterhaufen verbrannt, beginnend, in neuste Zeit der Menschheit, mit Jesus aus Nazareth, den sie Christus nannten.

Trump, das ist der Bursche, der Frauen unter Rock fasst, um dem Busfahrer später eine Heldengeschichte aufzutischen!

Das sagt und schrieb ich früher, als ich glaubte, vor diesem Trump warnen zu müssen, vor diesem großen Zauberer und Zampano aus dem Zirkus, der heute die Maske lüftet, um der Welt das Geicht der blonden Bestie neu zu offenbaren, Feuer speiend als Drache, Vernichtung säend, als Raubtierkapitalist, und mit den hehren Taten die Fratze Amerika dahinter.

Der beste Freund Epsteins – das sagten in jüngster Zeit andere!

Jedenfalls hat er irgendwann die Bibel entdeckt – und mit dieser - den Einfluss der Prediger in einem bigotten Staat, dessen Politiker frieden predigen, ja, sogar stiften wollen, nach dem Friedensnobelpreis schielend, um dann doch mit dem Schwert zuzuschlagen,

 alttestamentarisch korrekt,

während Gott, der Allmächtige, den man den Gläubigen des Islam praktisch abspricht, immer auf der richtigen Seite kämpft, auf der Seite der – von ihm – Auserwählten, die die einzig wahren Guten und Gerechten sind, auf der Seite der Sieger, die ein – bigotter[1] - Trump dann auch – mit Macht und über reine Gewaltausübung zum Sieger gemacht hat, auch, wenn das nur Pyrrhus-Siege sind, die den eigen Untergang nach sich ziehen!

Doch was weiß ein Trump, der ohne Geschichte auskommt, noch mehr ohne Weltwissen, von solchen Dingen?

Wehe dem, der nur ein Philister ist in diesen Tagen – oder ein Amalekiter, wie die Deutschen im Ersten „großen Krieg[2]“ und im Zweiten Weltkrieg unter ihrem gottlosen Führer, der nicht blond war, aber braun!



[2] Für die Franzosen, auf deren Territorium die Zerstörungen stattfanden mit vielen Opfern, war das der große Krieg, während sie im Krieg Hitlers – dank der Kollaboration - noch glimpflich davonkamen.

 

Zum Thema: Hunger in der Welt

 

 

Weggeworfener Brotlaib im Brehmbach


 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Unser tägliches Brot gib uns heute - Im Auge Gottes: Umweltsünder am Bach, eine neue Geschichte über Müll und Abfall


Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Was den Kindern in Gaza fehlt: das tägliche Brot – hier schwimmt es im Fluss!


Zum Thema: Hunger in der Welt

Aus dem Wald heimkehrend, habe ich es eilig, denn ich trage einen Stein auf dem Rücken, der schwer ist – und meine Kräfte längst nach dem Vier-Stunden Gewaltmatsch den „Berg“ hinan, an den Steinriegeln vorbei, auch noch bei etwas Regen und rutschigem Tonweg. Doch der obligatorische Blick in den Bach am Viadukt neben dem „schönen Ort“, dem – inzwischen verlassenen – Beet, musste sein!

Doch was sahen meine Augen, genau an der Stelle, wo vor kaum zwei Wochen ein deutscher Patriot seinen Schwarz-Rot-Becker aus Pappe oder Plastik entsorgt hatte:

ein Brot, ein ganzes Brot, im Bach,

nicht anders als vor Jahren in der Tauber, wo auch viel Brot im Wasser schwimmt, mehr als Gänse und Ratten fressen können.

Wenn die Rattenplage dann zunimmt, nein, nicht in Hameln, sondern in der Kleinstadt an der Tauber, ist die Verwunderung groß!

Wie es der Zufall will, sah ich dort, wo heute ein deutscher Übermensch und Decadent seinen Überfluss einfach wegwarf oder auch einer von Merkels Gästen, an der gleichen Stelle unter dem Viadukt eine Ratte – vergiftet, in Agonie ihr Leben aushauchen.

Sie zappelte noch im Schmerz, den Rattengift, das wusste auch Agatha Christie, verursacht einen grauenvollen Tod, bei der Ratte, aber auch bei dem Menschen.

In vielen Teilen der Welt herrscht Hunger, Menschen verhungern, weil es dort Kriege gibt, Menschen, die von einem Trump als Müll bezeichnet werden.

In Deutschland ist das „Containern“ angeblich strafbar – das Brot-Wegwerfen aber nicht.

Soviel zu diesem – auch früher hier abgehandelten – Thema in neuer Variation, geschrieben an einem Tag, an dem ich eigentlich pausieren wollte.

 


In Deutschland ist das „Containern“ angeblich strafbar – das Brot-Wegwerfen aber nicht.


Donnerstag, 16. Juli 2026

Rund um die Königskerze … philosophieren

  

Meine Königskerze heute, im Juli 2026



 

 

Rund um die Königskerze … philosophieren

 

1.      Das Erhabene … und die Erhabene

Lenau nennt an einer Stelle drei Erscheinungsformen des Erhabenen: das Hochgebirge, den Ozean und die Musik des vergötterten Beethoven, was ich in jungen Jahren ähnlich sah, ohne noch viel von Mozart gehört zu haben.

Heute ist der absolute erste Platz bei mir doppelt besetzt, gefolgt von Schubert und allen anderen.

In der hiesigen Pflanzenwelt aber erhaben ist die Königskerze, bescheiden aufblühend mit immer neuen Blüten, doch über anderen thronend, königlich, fürwahr!

Wer ihr den Namen gab, vielleicht schon vor Jahrtausenden, musste nicht lange überlegen, nur betrachten, werten und benennen, am höchsten im Irdischen ausgerichtet, am König, der manchmal auch ein Gott sein wollte.


2.     Die Königskerze, immer aufrecht, nur manchmal auch geknickt,

gebeugt von der eigenen Blütenlast, die auch die Aufrechteste[1] niederzieht.

Wer über sich hinauswächst, vom starken Willen angetrieben oder von der Natur so bewegt, der scheitert gelegentlich an sich selbst, die edle Pflanze dem Menschen ein Gleichnis.


3.     Die Königskerze,

mehr als eine Heilpflanze und Metapher: ein Symbol, gleich der Lilie im Wappen.

4.     Die Königskerze- ein Blütenwunder

andere Pflanzen, Bäume blühen einmal, oft nur kurz, dann ist Schluss – die Königskerze, ein Fundus an Blütenknospen, öffnet täglich neue Blüten, um Insekten aller Art anzuziehen, Hummeln, Wildbienen, Käfer, Wesen, auch, um den menschlichen Betrachter zu erfreuen, denjenigen, der noch Freude am Wachstum hat und an den Phänomenen des Schönen.

Wenn einer, einmal verliebt in die Königskerze, von dieser Schönen nicht mehr genug haben kann, immer neue anpflanzt, um sich bald darauf im Blütenmeer zu sonnen, mit den Wespen, die ihm nichts antun, dann ist das aus meiner Sicht gut verständlich.


5.     Raupe gegen Königskerze, tierisches Leben gegen pflanzliches, hässliches, ekliges, abstoßendes, obszönes gegen das Schöne angeschaut mit Augen, was hat Priorität – und was sagt der Buddhist dazu, wenn ein Naturfreund die Raupe entfernt, um die Schöne zu retten?

Höheres Leben gegen niederes – wer will werten?

Wer nützt dem Menschen am meisten, die Schönheit Spendende, die Pflanze, oder die Raupe, die die Königskerze in zwei Tagen kahl frisst, die Erhabene zur Zwergin reduzierend?

Tag für Tag hatte ich sie beobachtet, an den Teichen an der Tauber im renaturierten Bereich, von dem kleinsten Anfängen heraus, immer wieder abgelichtet, Bilder ins Netz gestellt, für andere, die nicht laufen konnten oder wandern und spazieren, so lange, bis sie, mir ebenbürtig, vor mir stand, in voller Blütenpracht – ein wahres Bild der Schöpfung!

Doch dann kamen die Raupen, die Gefräßigen, um das Schöne in kurzer Zeit zunichte zu machen, die hohe, hehre Blume zum Wack, irreversibel, denn diejenige, die oft den Rasenmäher überlebt, kann sich davon nicht mehr aufraffen!

Und doch sind auch die Raupen ein Teil der Schöpfung, gleich der Schlange, von Gott gemacht oder von der Natur, die für viele Menschen, Naturvölker, der Gott schlechthin ist, anbetungswürdig wie die Sonne du das Licht.

Jude und Christ, ohne viel Sinn für die Ehrfurcht und das Leben, schlagen in ihrem religiösen Wahn alles kaputt, Pflanze, Tier und Mensch; Ungläubige, Heiden, sie halten es ebenso, nur die andere Seite verteufelnd.

Und der Buddhist, der die kleinste ehrt und am Leben hält, wie würde er meine tat werten, als ich die Raupen entfernte und in den Teich warf, für die Karpfen dort, um die Schöne zu retten?[2]

 



[1] Manche meiner deutschen Landsleute aus dem rumänischen Banat wurden während der kommunistischen Diktatur nach 1945 und unter Ceausescu „geknickt“, gleich den Rumänen, Walchen und Moldauer, in den Türkenkriegen. Sie blieben gebeugt und fügsam auch später in den Jahren in Freiheit.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Deutschen, inzwischen „ein geknicktes Volk" - und die Banater Schwaben ein Völkchen ohne Ehre?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Geknickt aufrecht

Eine „Enthauptete“ unter den Königskerzen sah ich in diesen Straßen auch schon, gleich den Disteln in Goethes Prometheus-Gedicht, doch wohl kaum von Knaben!?

 

Avalon - ein schönes Schloss … mit Tausend Türen und Fenstern, doch alle verschlossen,

  

 

Carl Gibson, Naturfotograf, Buchautor, Juli 2026, mit Stab - was macht der Philosoph, wenn der Hut weg ist? Er setzt die Kappe auf, gegen die Sonne und gegen die Zecken, die auch von oben kommen.



 
Avalon - ein schönes Schloss … mit Tausend Türen und Fenstern, doch alle verschlossen,

unzugänglich für Neugierige, für Informationshungrige – das ist mein ausgelöschter Blog!

Wer den Befehl zu dieser Dekapitation gab, steht in den Sternen – oder kommt von hinter den Sternen wie schon einmal, als der Krieg gegen den Irak losging, gegen den Sündenbock dort, der die Ursache für die Anschläge vom 11. September nicht war … und er auch keine Bombe hatte, gefolgt von der Destabilisierung Nordafrikas, die euphemistisch - und für Dumme - der „Arabische Frühling“ genannt wurde.

Wenn heute viele Menschen aus Staaten der sogenannten Dritten Welt die Beiträge auf meinen Blogs lesen, genauer auf den – von mir „reaktivierten“ – Blogs „Werke“ und „Essays“ und bestimmte Artikel dort – quasi aus dem Nicht hochschnellen, von null auf hundert, wie gerade jetzt meine Warnung vor Putin[1] aus dem Jahr 2014, dann deshalb, weil sie in das Avalon nicht mehr hineinkommen!

Im Internet sind die Überschriften und Kategorien noch da, so, wie die Suchmaschinen sie vor langer Zeit festlegten; doch, wer darauf klickt, lesen will, sich informieren will, landet im Nichts, im „no longer available“, im Deleatur, durchgesetzt mit Macht und von Unbekannten in einer Demokratie des Westens, di sich Deutschland nennt.

Seinerzeit parallel auf dem anderen Hauptblog – bei „blogger“ – veröffentlichte, textidentische Artikel können heute, wenn überhaupt, nur mit Mühe „ergoogelt“, gefunden werden, weil jene von Suchmaschinen nicht aufgegriffen wurden, denn diese räumten den - mit Schlagwörtern und Kategorien – ausgestatteten - Beiträgen bei WordPress Priorität ein, auch für die Wissenschaft dort, über Verknüpfungen mit ähnlichen von mir abgehandelten Themen aus früherer Zeit.

Weg ist weg, enthauptet eben!

Doch die vielen Zugriffe auf meine Beiträge zur Weltpolitik aus Süd- und Mittelamerika, wo man Trump kritisch sieht, diesen Trump, vor dessen Politik ich nicht anders warnte als vor Netanjahu und Putin, in einem Buch, dessen Gesamttext ich im Internet veröffentlichte, kostenlos, für alle Menschen, aus der arabischen und der islamischen Welt, sagen mir, dass die Völker der Erde sich nicht für dumm verkaufen lassen – und dass sie nicht hinnehmen, was der gute du gerechte Westen ihnen anbietet, an Propaganda und an Machtpolitik jenseits des Völkerrechts, durchgesetzt jetzt auch wieder in neuen Luftschlägen der USA gegen den Iran.

Nach dem vielen Klicks aus dem Irak schon vor Wochen, aus Pakistan, aus anderen asiatischen Staaten, sind nun auch die Iraner wieder da, unter meinen Lesern – und sie lesen ganz genau, was einige Wenige im Westen auch sehen und schreiben, Leute, denen man den Blog nimmt, wenn sie es mit der Wahrheit ernst meinen, vielleicht auch noch den Kopf!

Dann sind wir eben bei Putin angekommen, nach Nemzow und Nawalny!

Meine „Symphonie der Freiheit“, 2008, verfemt in Deutschland, ein realistisch authentisches Buch auf 1 000 Seiten, wurde geschrieben als „Warnung vor der roten Diktatur“, mit dem Hinweis, dass diesen wiederkommen kann, in Russland, in Deutschland, aber auch „vor jeder Diktatur“ warnend, etwa vor jener, die ein Trump in den USA zu errichten versucht – mit ihm als absoluter Gewalt-Herrscher … á la Stalin und Hitler!

Diese „Warnung“ aus dem Mund und der Feder eines Opfers der Diktatur wollte man nicht hören, weder in Deutschland im Jahr 2008, nachdem man dort eine Wahrheit und einen Mythos schon hatte, selbstgestrickt, mit Persilschein und im Geist der Entnazifizierung, aus Schurken Helden formend, lupenreine Demokraten aus dem Widerstand, noch in den USA im Jahr 2017, als mein Buch kam, um vor Macht-Phänomen der nicht-ethisch-moralischen Art zu warnen.

Putins, Netanjahus und Trumps Früchte ernten wir heute, bis hinein in die Dekapitation ganzer Staatsführungen und auch kleiner Blogger.

J‘ accuse!

In diesem Land der Eichen und der Linden wird mir keiner Beistand leisten bei der Gegenwehr!

Doch auch, wenn man gegen die Allmacht nichts ausrichten kann von ohnmächtiger Warte aus: angesprochen werden muss das Böse trotzdem; denn das macht das Humanum aus, das, was uns von dem Tier und der Pflanze unterscheidet.

 



[1] Carl Gibson: Werke und Schriften, Online-Edition: Putins „nicht erklärter“ Krieg im Osten der Ukraine und der Eiertanz der Europäischen Union

 

Ich habe den Beitrag wiederholt, auf dem Hauptblog, doch dort ging er unter, unter den 7 000 Beiträgen seit 210.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der „nicht erklärte“ Krieg Putins in der Ost-Ukraine und der Eiertanz der Westlichen Welt - Carl Gibsons "Warnung" in der „Symphonie der Freiheit“ (2008) – die seinerzeit kaum vernommen, noch verstanden wurde. Putin schafft nun Klarheit.

 

169 Zugriffe gestern auf dem „Werke“-Blog, der, wohlgemerkt, nur eine reaktivierter Nebenblog ist, die Statistik anführend, vor den anderen Beiträgen, die nur auf 36 Zugriffe kamen.

Andere – in Vergessenheit geratene Artikel, etwa meine „Reise nach Kiew“ im Jahr 1996, kommen dann miz hoch, aus er Versenkung, teils wichtige Beiträge, die bisher keine Chance auf echte Rezeption hatten, weil die reißerische Überschrift die Leser verführt, auch, wenn dann in dem Beitrag kaum etwas ausgesagt wird.

 

   

 


 
Das Hasch-Depot am Waldrand – oder: wenn der übertolerante, pseudo-liberale Staat die Sucht nicht nur toleriert, sondern auch noch fördert, indem er dem „Freund und Helfer“ gesetzlich die Hände bindet, ihn an die Kette legt, nach dem Motto: freie Fahrt für Schurken aller Art und Verbrecher! Tacheles, nicht nur für meine Leser im Kibbuz!

Vor der neu aufkommenden Diktatur glaubte ich warnen zu müssen hier und dort, vor der Diktatur überhaupt, auch im Westen, ja, in den USA, in dem 1 000-Seiten Buch, 2008, das man in Deutschland beinahe in den Giftschrank gestellt hätte, weil die Botschaften darin mit der offiziellen Doktrin kollidierten, vor den Umtrieben der „Securitate“, der Stasi und anderer Geheimdienste aus dem kommunistischen Ostblock im Westen, was nun auch aus der Versenkung und aus dem Internet-Schlamm wieder hochkommt, herbei „gegoogelt“ von Aufrechten, die recherchieren, vor den Assad-Folter-Schergen, die mit „Merkels Gästen“ kamen, aber auch vor der Flut ganzer Heerscharen von Kriminellen, die aus Afghanistan und aus anderen Staaten der Welt nach Deutschland kamen, in die Länder der EU, „ihre Kultur“ mitbringend, ohne Rücksicht auf den „Clash“ der der Zivilisationen und auf den kulturellen Zusammenprall, dargestellt in einigen Fällen selbst in dieser deutschen Kleinstadt.

Alles nur Schall und Rauch, verhallend im Nichts? Absurde Taten eines Denkers mit Hut, der nicht besseres zu tun hat, als rund um die Uhr zu schreiben und zu publizieren, anstatt sich um seine Gesundheit zu kümmern und um die Folter-Folgen aus dem antikommunistischen Widerstand, die heute noch – nach überwundener Krankheit – Heimsuchen sind, die Tag und Nacht vergiften?

Also schrieb ich den Artikel, der geschrieben werden musste, nachdem ich das Rauschgift fand, in der Hitze des Sommers!

Doch unter „euphemistischer“, unverfänglicher Überschrift in einer „Zeit der reißerischen Schlagzeilen“. in welcher jedermann schreibt und veröffentlicht, was er will!

Also kam es auch, wie es kommen musste – und der Beitrag, ein wichtiger Beitrag mit diversen Ausstrahlungen, ging unter, sang und klanglos, denn er war nun einmal – recht allgemein gehalten und für Suchmaschinen unauffällig - nicht „reißerisch“ in der Überschrift, wenn auch wichtig!

 

Also wiederhole ich ihn, hier und jetzt, unverändert, ohne noch die Chance für Überarbeitungen und Ergänzungen gehabt zu haben, denn die Materie ist ein Universum für sich, die deutsche Innenpolitik mehr als tangierend, und somit etwas, was in drei, vier Büchern – gegen Merkels Politik – abgehandelt habe, aber auch in vielen 100, wenn nicht 1000 Beiträgen zur Sache seit 2010.

 

 

Tauberbischofsheim vom Bismarckturm aus gesehen, Juni 2026

Am Tatort , weiter oben, an der Bank - Weg, Distel ,Stadt. Landschaft .Taubertal


Gesucht – gefunden, lange nach Goethe oder: nicht gesucht und doch gefunden, I

Ich ging im Walde
So für mich hin
Und nichts zu suchen
Das war mein Sinn[1].

Gesucht hatte ich nicht nach dem, wonach nicht nur der Philosoph suchen, zumindest fragen sollte neben anderen braven Staatsbürgern im guten und gerechten Staat, nach der Wahrheit, denn das tat ich lange Jahre oft und vergebens, sondern nur nach meinem Hut[2], den ich auf der Suche nach dem Stein[3] kurz davor verloren hatte!

Gefunden habe ich dann, neben einer ganzen Fülle von Motiven, die ausreichen für einen dicken Roman, ein Versteck, eines, das es in sich hatte und mir einige unerquickliche Tage und Nächte bescherte, im Dilemma, das Gefundene zu melden oder auch nicht, weil es mit dem gültigen Recht wahrscheinlich kollidierte, nach mehr aber mit dem eigenen Ethos und der staatsbürgerlichen Pflicht.

Das Versteck oder: wenn man findet, wonach man nicht gesucht hat - 

Gesucht – gefunden, lange nach Goethe oder: nicht gesucht und doch gefunden, II

Da Steine schwer sind, wenn man sie heimtragen muss aus dem Feld oder aus dem Wald, um daheim einen steinernen Garten anzulegen für Eidechse, vielleicht sogar für die Schlange, noch mehr aber für sich selbst, eine Stätte der Ruhe und der Kontemplation begründend, wo man unter Pflanzen meditiert, die auch Kräuter und Heilpflanzen sind, schaut man sich den Stein sehr genau an und wählt bedächtig aus, was man dann doch mitnimmt.

Also prüfte ich einen Stein am Hang und gleich am Wegrand fast neben einer Bank, der meine Aufmerksamkeit erweckt hatte, einen lichten, weißen Sandstein im grünen Gras, hob ihn auf, betrachte ihn näher – und sah dann hinter den einen Stein noch einen zweiten, dunkel, weniger interessant für mich, doch einen Teil des Erdloch verdeckend, eine natürliche Erdhöhle der winzigen Art, mit dem, was in ihm war und aus in welchem mir bei noch genaueren Hinsehen – unnatürlich provozierend – ein Stück Plastik entgegenschimmerte im Sonnenlicht.

„Hat hier ein guter deutsche Staatsbürger seinen Plastikmüll entsorgt oder auch einer von Merkels Gästen“, fragte ich mich im Stillen, ohne Lust, danach zu greifen, nachdem ich schon so viel Glas- und Plastikfüll fotografisch dokumentiert und auch ins Netz gestellt hatte – für andere, die nicht in die Natur gehen, aber an die Wohlbestelltheit ihres Vaterlandes glauben wie an den lieben Gott im hohen Himmel.

In dem Loch ein schwarzer Behälter, rund, mit Anhänger, der Geldbombe nicht unähnlich, die man bei Banken einwirft in das Nachttresor!

Und ich, auch lange nach Goethe, ein „Schatzgräber“, der auf einen Schatz gestoßen war, nach dem er nicht gesucht hatte, vielmehr nur nach ganz bescheidenen Steinen?

„Arm am Beutel, krank am Herzen“, ein Goethe-Wort, das ich über die Anklageschrift[4] in Buchform aus dem Jahr 2018 gesetzt hatte, noch bevor die schwere Krankheit kann und ohne von dieser – auch nur – intuitiv – zu wissen, es stimmte noch, auch setzt, fast sechs Jahre nachdem die Heimsuchung fast schon überwunden war!

Doch war darin ein Schatz? Oder doch nur die Regenwürmer des Famulus Wagner aus Faust?

Überrascht und unschlüssig drehte ich das Verborgene in meinen Händen hin und her, legte es schließlich zurück, mit den beiden Steinen, um meines Weges zu gehen, auf der Suche nach dem verlorenen Hut und anderen Steinen, sinnend weiter schreitend dem nahem Weinberg entgegen, wo ich das tote Reh entdeckt hatte.

Doch schon nach ein paar Schritten kam ich zurück, mehr von der Pflicht angetrieben als von schierer Neugier, von Habgier gar, mich fragend: was ist in der Bombe aus schwarzem Plastik, die ich gleich abgelichtet hatte – mit den Stein und dem Loch, das die Natur dort geschaffen hatte, doch als Versteck, das von jedem Hund zu erschnüffeln war, der dort vorbeikam auf dem Pfad, der auch von Spaziergängern und Joggern oft genutzt wird, der also öffentlich ist, auch für ein Versteck in der Öffentlichkeit, auf das niemand kommt? Sehr clever oder doch nur dumm?

Die Gedanken kreisten – und des Rätsels Lösung stand kurz vor dem Lüften: der Pudels Kern offenbarte sich im Aufschrauben: noch mehr Plastik, zehn, zwölf Beutelchen vielleicht – und darin, nein, keine Regenwürmer für den Angler oder das Labor, sondern ein Glücklichmacher der modernen Zivilisation, wahrscheinlich aus Afghanistan, mitgebracht von Merkels Gästen oder aus dem Coffee-Shop aus Holland, im Internet bestellt?

Was war das, was meine Augen erblickten?

Hasch?

Marihuana?

Ein Rauschgift, ein altes der bewährten Art, von welchem schon einige meiner Kommilitonen vor über Jahrzehnten guten Gebrauch gemacht hatten, um auf neue Erkenntnisse zu kommen, auf Inspirationen für die Wissenschaft und auf eine Bewusstseinserweiterung für sich selbst, wobei bald darauf – und im Bund mit Alkohol – zwischen Freund und Feind nicht mehr zu unterscheiden war?

So hatte ich es selbst erlebt, in England, unter Freunden – und seinerzeit die Konsequenzen daraus gezogen, im Abschied von solchen Freunden - nie Rauschgift anrührend, aber wohl erkennend – und auch das im nahen Umfeld – was die Droge aus Menschen macht, nicht nur der primitive Alkohol als der Geist aus der Flasche, sondern auch versteckt in sündhaft überteuerten Medikamenten mit Opiaten zur Last der Allgemeinheit.

Marihuana-Konsum wurde jüngst erst legalisiert in Deutschland!

Also wer versteckt hier etwas, was legal ist?

Das fragte ich neben den hundert anderen Fragen, die mich noch Tage hindurch quälten, immer wieder borbeikommend und nach dem verborgenen Schatz schauend, unschlüssig, die Sache dem Freund und Helder zu melden?

Womit hatte ich es hier zu tun?

Mit einem Dummen-Jungen-Streich, nicht anders, als ich ihn hier unter den Bismarck-Turm schon erlebt hatte, vor zwei Jahren an einem Wintertag, als mir bei reiner Luft – den freien Atem hebend – der Marihuana-Duft in die Nase stieg, ein Duft, den man nie vergisst, wenn man ihn einmal unfreiwillig mit inhaliert hat – unter Freunden!

Es war mir seinerzeit peinlich, die drei Jungs anzusprechen mit einem „Das riecht man!“

Auch zeigte ich das nicht an!

Und jüngst vor Tagen, hier auf der Bank, am Viadukt, keine 100 Meter von meiner Haustür  entfernt, dort, wo das Beet ist, der „schöne Ort“, als Abort für deutsche Übermenschen oder für Merkels Gäste, die es noch archaisch lieben, wie daheim: drei Jugendliche, nein, nicht die Friedenspfeife rauchend in der Zeit der Kriege, der politisch nicht mehr korrekten Kriege und der Dekapitation, sondern einen Joint, friedlich, ungeniert, mich vorwurfsvoll anblickend, schließlich hatte die deutsche Bundesregierung dieses Prozedere doch legalisiert?

Melden oder nicht melden!

Das war die Frage, die mich, gleich der „Plackerei“ des alten Goethe, mich fortan quälte bei Tag und Nacht?

Hatte ein Dealer sich hier – in der Öffentlichkeit der Natur – ein Versteck eingerichtet, das gut zu erreichen war, kaschiert als Wanderer, wen auch nach Marihuana duftend?

Begab ich mich das in des Teufels Küche – und exponierte ich mich selbst, wenn ich mich - als einer, der nur nach Steinen suchte und nach meinem braunen Tirolerhut – mit Kriminellen aus der Drogenszene anlegte, freiwillig unfreiwillig?

Die Tage gingen ins Land – und ich, der schon so viel gefunden hatte, nach dem er nicht suchte, das tote Reh, die zermalmte Blindschleiche, den halben Hirschkäfer mehrfach, schließlich den toten Marder, kam allmählich zu der Überzeugung, diese freche Tat doch melden zu müssen, denn ein Dummen-Jungen-Streich, war das nicht, noch das ungenierte Agieren der drei anderen im Schutz der Legalität, sondern einfach eine kriminelle Sache, der professionell nachgegangen werden musste!

Schließlich ist - das harmlos erscheinende- Haschisch eine Einstiegsdroge für Kokain und Heroin, die süchtig machen und Menschen in den Tod treiben kann, schwache Menschen in der Abhängigkeit, die wehrlos sind, den Verbrechern einfach ausgeliefert.

Noch vor dem Gang zum Freund und Helfer, der keine 200 Meter entfernt hier vor meiner Haustür werkt und wirkt, umgeben von majestätischen Königskerzen an der Rückwand, wahrscheinlich des Rätsels Lösung und

des Pudels Kern in natürlicher Offenbarung: oder „Kannitverstan!! Ein Afghane? 

Gesucht – gefunden, lange nach Goethe oder: nicht gesucht und doch gefunden, III

Leibhaftig stand der Bursche, nein, nicht vor mir, einige Tage nach der Entdeckung des Verstecks und den quälenden Zweifeln des Gewissenmenschen im Dilemma, der jungen Menschen keinen Ärger bereiten will, weil er die Freiheit des Individuums über die Interessen des Staates, vor allem der Staatsräson stellt in anderen Bereichen, sondern hinter mir, unweit der Bank, inmitten der Natur:

„Sie fotografieren die Stadt“,

fragte er mich in einem einigermaßen korrekten Deutschen, in meinem geliebten Deutsch Goethes, wenn auch mit einem ausländischen Akzent, vielleicht verwundert darüber, weshalb ich mich gerade dort herumtriebe und nicht anderswo.

Ich fotografierte – zum wohl hundertsten Mal – zwar nur das berühmte Kirchlein im Ortsteil von Tauberbischofsheim, in Dittigheim, das der Erbauer der Würzburger Residenz und des Käppele an meinem alten Wirkungsort Würzburg erreichtet hatte, seinerzeit, mit der Treppe auf dem 50-Mark-Schein der Deutschen, aus guter Fern-Perspektive und an einem sonnigen Tag, nicht die ganze Stadt, die auf der anderen Seite lag, doch das interessierte den – vielleicht schon Hiergeborenen oder erst - seit Merkels Coup - Hinzugekommenen[5] – wohl kaum.

Also holte ich – fast schulmeisterlich – aus, um dem Fremden, der vielleicht hier schon heimisch war, zu erklären:

„Das ist ein bekanntes Bauchwerk des Balthasar Neumann, der auch den schönsten Pfaffenhof Europas, so Napoleon, gebaut hat, für den Fürstbischof, und später auch für andere, die in den heiligen Hallen dort Philosophie durchaus studierten, im redlichen Bemühen, bei Tag und in der Weinstube bei Nacht!“

Eine Antwort erhielt ich auf diesen Diskurs nicht, dafür aber einen konsternierten Blick, der vielleicht sagen wollte – und mit Peter Hebel, über den man ihm Hubland am Galgenberg sogar ein Seminar abgehalten hat[6], „Kannitverstan!!

Angesprochen hatte mich ein junger Mann zwischen 20 und 30, was ich auch der Polizei zwei, drei darauf so schilderte, in einer echten „Vernehmung“, die kein „Verhör“ war wie früher in der roten Diktatur, nachdem ich mich zur einer Art Anzeige entschlossen hatte, doch ohne ein Denunziant zu sein, nur so, im Interesse der Allgemeinheit und als guter deutscher Staatbürger, eine Person, die durchaus ein Sizilianer hätte sein können, aus Corleone vielleicht., ein Araber, aus dem Libanon, wo manche Verbrecher-Clans herstammen, vielleicht, oder eben ein Afghane, die es in Deutschland reichlich gibt, schon seit meinen Studientagen in Freiburg, 1983, wo sie später als „brutale Vergewaltiger und Studentin-Mörder Schlagzeilen machten, bundesweit, vor allem aber, seitdem – nach Lichtgestalt Peter Struck aus der SPD und dem Kabinett des schmierigen Kanzlers Schräder - Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird.

Der Bursch duftete schier nach Marihuana!

Wer diesen spezifischen Geruch einmal in der Nase hat, der wird diesen auch nicht mehr los, auf des Pudels Kern hindeutend – und auf das Versteck, aus dem er sich wohl bediente, für den Eigenbedarf, aber auch für den Handel im Ort, den es auch heute überall gibt, was mir die Polizei bestätigte, auch als Szene in der deutschen Kleinstadt der weltberühmten Fechter[7].

Hatte ich einen Dealer vor mir, einen kleinen Ganoven oder das Mitglied eines Netzwerks für Drogen, das auch andere Kaliber bereithält, Kokain, Heroin, synthetische Drogen?

Ich konnte nicht wissen, wer er war – und er konnte nicht wissen, was ich wusste!

Also ging ich meines Wegs und überließ den – vielleicht selbst schon Abhängigen und Süchtigen seinem Schicksal -oder seinem Geschäft, doch mehr und mehr mit dem entscheidenden Entschluss, diesem Geschäft der Abhängmachung von jugendlichen und Schwachen ein Ende zu setzen – bei dem Freund und Helfer vor der Haustür, was dann auch so geschah, in Wort und Bild!

Bald darauf sah ich zwei Gestalten in Uniform durch den Wald gehen, hinab, der Stadt entgegen, nach erledigter Mission!

Den schon auf dem Hinweg hatte ich – immer noch auf der Suche nach dem Hut und den Steinen für den steinernen Garten – etwas bemerkt:

das Loch war leer!

Die Steine waren noch da – wie der biblische Grabstein im Neuen Testament, doch der Seligmacher war weg, der Gott der neueren Tage, der Glück bringt, den Schwachen, die ohne Willen sind, ein Glück, das der deutsche Staat ihnen nicht neidet[8]., ja, es möglich macht, als Weg zu noch Mehr Unheil und enormen Kosten für die Allgemeinheit, wenn die Süchtigen in der Klinik landen, in der Anstalt oder gar im Gefängnis, also in einer Einrichtung, die ich - aus eigener Anschauung heraus - kenne, die ein menschenwürdiger Unort ist – mit Folter und Demütigungen aller Art und ohne Freiheit.

Solches aber kann der mündige Staatsbürger verhindern, indem er agiert – für alle!

 

 

 

 



[1] Das ganze Gedicht hier:

Ich ging im Walde
So für mich hin
Und nichts zu suchen
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah’ ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt’ es brechen,
Da sagt’ es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen
Den Würzlein aus
Zum Garten trug ich’s
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

1813

 

[6] Nämlich der

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Fronleichnam-Professor

 

Der seinerzeit, 1991, meine akademische Freiheit und mein Seminar über den“ jungen Goethe“ gestoppt hat, meine Lehre verhinderte und mich - de facto - von der Uni Würzburg so vertrieben hat, auch meine Dissertation aus formalen Gründen blockierend – mit dem Buch über Lenau, 1989 publiziert, zwei Jahre vor meinem akademischen Abschluss, ein Werk mit Wirkung, das man an 200 Universitätsbibliotheken in aller Welt findet.

 

[7] Die gerade heute, am 10. Juli und zum Stadtfest, an dem ich aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte, auf 60 Jahre olympische Erfolge zurückblicken können. Es soll eine große Feier gewesen sein!

 

Als ich hier, um 2008, eine Lesung abhielt, weil Freunde es so eingefädelt hatten und wollten, aus der „Symphonie der Freiheit“, 2008, Band 1, war ich noch Mergentheimer.

 

Ab 2018 zog ich dann hierher:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: En garde! Der Schriftsteller und Philosoph Carl Gibson lebt seit Oktober 2018 am neuen "Wirkungsort" Tauberbischofsheim: Die Weltstadt der Fechter - ein guter Standort auch für scharfe Geistesgefechte!? Leseprobe, Auszug aus: Carl Gibson, Leben ohne Würde - Armer Poet im reichen Deutschland!?

 

[8] Diesen – längst überfälligen – Entwurf hier, der mich möglicherweise auch existenziell in Gefahr bringt, dessen Ereignisse ich aber auch schon andeutete in Beiträgen und in seltenen Gesprächen mit Bekannten vor Ort, veröffentlich ich heute: zwecks meiner seelischen Entlastung, behalte mir aber vor, bei dieser – sehr komplexen – Sache noch ins Detail zu gehen, auch einige Essays nachreichend, die sich auf das nicht alltägliche Ereignis beziehen, das für die Profis vor Ort jedoch keine große Aktion ist, sondern Alltag in Deutschland.

 

Mit Bildern, die ich am 3. Juni auf meinem Naturblog veröffentlichte:




Ameisen unter dem Stein mit Eiern 




       

Carl Gibson heute, aktuell,. Juni 2026 im Blütenmeer der Mohnblumen

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Schadet das willkürliche Löschen von Carl Gibsons Politik-Blog bei WordPress auch der Wissenschaft – die 100 „Kategorien“ sind weg, die 100 „Schlagwörter“ sind weg, die mehr als 1000 Texte sind wird, oft Essays grundsätzliche Natur aus ethischer, völkerrechtlicher und historischer Sicht, sie sind auch weg – ja, der ganze Blog ist weg, hat sich in Luft aufgelöst mit den Wahrheiten dort, damit die Lügner und Täuscher der Jetztzeit munter weiter machen können, zerstörend und vernichtend, hier und dort, auch im freien Internet ohne Zensur!    



Wer einen Stein umdreht, aufhebt, näher betrachtet,

dem ergeht es manchmal wie dem Bibel-Leser: 

er findet dort Dinge, nach den denen er eigentlich nicht gesucht hat, Beglückendes, das ihn erhebt, und tief Trauriges, was ihn ihm zurückwirft, auch Verbotenes, das nur andere beglückt, oft aber auch Neues, Erkenntnisreiches aus dem bunten Buch einer wahrlich göttlichen Natur, das für viele unnatürlich oder in der Un-Natur lebenden Zeitgenossen nur ein Buch mit sieben Siegeln ist und auch bleiben wird, wenn der Natur-Begriff ebenso fehlt wie die bewusste Anschauung der Natur.

Steine hob ich schon viele auf, früh in der Kindheit, auch jetzt, den steinerden Garten gestaltend und der allmählich Form annimmt, mir die vertraute Provence wieder näherbringend und die ferne Kultur der Japaner mit ihren Gärten der Kontemplation und Selbstbesinnung, die ich noch nicht aus dem eigenen Erleben heraus kenne.

Insekten haben es mir inzwischen angetan, gleich Ernst Jünger, der im Alter Käfer beobachtete, nachdem die Zeit der Kriege vorüber war und die der deutschen Helden in den Kriegen, auch die weite Welt der – von mir etwas vernachlässigten – Pflanzen, in welchen, nach Gottfried Benn, das Leben doch gut aufgehoben war, bevor es sich emanzipierte.

Also hob ich einen Stein auf, um auf Ameisen zu stoßen, auf ganz kleine, rote, unter einem dicken Stein, auf die normalen und auf größere, die ihre riesigen Eicher unter einer Sandsteinplatte hegten, die Brut, die Kommenden, ohne Selbstzweck, nur dem Volk dienend.

Die Natter erspähte ich ganz zufällig, doch mit eingeübtem Blick im Blick auf den warmen Stein – und ein Versteck, das von einem auffälligen Stein verdeckt war, an das Hohelied in der Bibel erinnernd und an einen Schatzgräber in Goethes großer Dichtung, der nach goldenen Schätzen gräbt und froh ist, wenn er Regenwürmer findet.


 

Wer in die Natur geht,

findet oft Dinge, nach denen er nicht gesucht hat, auch Verbotenes, über das er nicht schreiben wird, weil die Freiheit der Einzelnen mit der Bürgerpflicht des Staatsbürgers gegenüber dem Staat kollidiert.

Er findet viele rote Beutel im grünen Gras, die ihm den Appetit vertreiben, selbst auf die roten Kirschen hoch am Baum; und er findet das dort vielleicht das kleine rote Ding, eklig aus dem Gras hochragend unter dem grünen Baum, welches die moderne Frau, die den Mann nicht braucht, nötig hat, um selbst zum Zweck zu gelangen – und zu einem Erdenglück, selbst gemacht, denn selbst ist auch die Frau.

Schnee von gestern? Worüber ich vor Jahren schrieb, ist heute noch da: die roten Beutel sind mehr geworden – und die Glückserfüllung hat neue Formen … mit dem Handy vor der Nase und einer Natur, die nicht mehr erlebt, nur noch gebraucht wird – mit dem Mountain-Bike und laufend, den Knopf im Ohr.

Manchmal stößt der einsame Wanderer auf traurige Dinge, gleich mehrfach auf eines Tagesstour den Waldrand entlang, hin zum kleinen Weinberg und durch den Wald zurück, über Geschichte nachdenkend und über Geschichten, die das Leben schreibt, wenn es lang ist – neben verblassten Denkmälern immer wieder auch auf die Vergänglichkeit[1] des Lebens in der Natur, auf den noch zappelnden Hirschkäfer, dessen Kopf noch da ist, mit Geweih, nachdem ihm wohl ein größerer Vogel den Leib weggefressen hatte, auf die zermalmte Blindschleiche – und auf eine totes Reh im Gras, das vielleicht verenden musste, weil es von dem gespritzten Getreide fraß, von der Gerste, die für Menschen da ist, nicht für das wilde Vieh.


 Der Hut ist weg,

der Kopf aber ist noch da – und am Werk, sich fragend, worüber der noch zappelnde Hirschkäfer nachdenkt, nachdem ihm jemand den nahrhaften Leib weggefressen hat.

Hirschkäfer-Weibchen sind auch noch da, einsam, wie scheint, gleich anderen Weibchen durch die Gegend ziehend, Tierchen, die auch bald sterben werden, nachdem sie ihre Eier ablegten, sich so nur fortpflanzend wie der Mensch – und nach lange nicht hinauf.

Der Hummel gleich, die es ähnlich hält auf ihrem kurzen Weg durch Leben, einen Sommer lang, von Blüte zu Blüte schwebend und im Bereich des Schönen, bleiben sie, ohne von der Schönheit und der Natur zu wissen, was sie sind, Hirschkäfer und Hummeln, ohne abzusinken wie der Mensch im Größenwahn, sich auch noch die Krone der Schöpfung wähnend.

Vertieft in schweren Gedanken, nachdem mein ganzer Blog nun weg ist, 17 Jahre geistige Arbeit einfach ausgelöscht, mit Macht, von Unbekannten, bemerkte ich den Verlust auf dem heiß rauchenden Schädel erst, nach Stunden, als ich aus dem Schatten des Waldes herausgetreten war, in das Licht der blendenden Sonne. Also wiederholte ich den Rundgang nach einer kleinen Stärkung daheim – wie schon früher auf der Suche nach dem grünen Regenschirm im mannshohen grünen Gras – doch das Gesuchte zu finden.

Wo war der Hut?

In der Ewigkeit!?

Dort, wo der Blog auch ist mit allem, was ihm war![1]

Der Hirschkäfer – tot, die Blindschleiche schon zerstückelt auf dem Weg wie ich, das Reh leblos im grünen Gras … nur eine Natter lebte noch, die tot schien an kalten Junitag neben dem warmen Stein. mich andere Schlangen erinnernd, an dämonisierte Schlangen, an echte und falsche und an die Schlange, die schon im Paradies der Bibelschreiber vorkommt, in der Sammlung von Mythen und Mären, mit welcher die abendländische Heuchelei beginnt, vergessend, dass die ein paar Jahrtausend ältere Menschheit lange auch ohne die neuen Götter der monotheistischen Religionen auskam.



[1] Überrascht bin ich nicht, dass man mir in dieser Welt der Rücksichtlosen nun das Mittel genommen hat, als freier Geist und unabhängig aufzuklären, im Dienst an der Wahrheit und für die Allgemeinheit, für Menschen in aller Welt, die sich nicht recht informieren können; noch bin ich verbittert, aber massiv enttäuscht, vor allem, weil ich – nach überwundener Krebs-Erkrankung und als Gensender – neben der investierten Lebenszeit auch noch viel Gesundheit eingesetzt habe, um über 3 Krieg zu schreiben, die das Gesicht der Menschheit heute prägen – auch im Völkermord.
 

Weg, Distel ,Stadt. Landschaft .Taubertal




 Hainbänderschnecke am Baum



  

Kleine rote Ameisen versorgen die Eier unter dem Stein



Ameisen unter dem Stein mit Eiern 



Blume am Wegrand




 Totes Reh im Gras auf dem Weg zum Weinberg bei Dittigheim, zufällig entdeckt, Fund gemeldet



Tauberbischofsheim vom Bismarckturm aus gesehen, Juni 2026



Bismarckturm über Tauberbischofsheim 



Der Name des deutschen Reichsgründers - verblasst



Schachbrett



Schmetterlinge auf der Mauer


 


Seltene Schmetterlinge



Natter sonnt sich auf dem Moos neben dem warmen Stein am kalten Junitag



Trocken-Natter, scheint tot - ist nicht tot!



Natter sonnt sich auf dem Moos neben dem warmen Stein am kalten Junitag


Hirschkäfer-Weibchen auf dem Weg



Blindschleiche tot

Hirschkäfer Weibchen




Johanniskraut am Haferfeld 


Der Garten ist bestellt[1], der Gärtner kann gehen

Andere werden nun ausmerzen, was auszumerzen ist, auch mit Herbizid[2]-Bomben, damit das eine Pflänzchen nicht wachsen soll.

Ein Wachstumshemmer wurde gerade abgeworfen über meinen Saaten in diesen Tagen der Vernichtung und Ausrottung von Menschen und ganzer Zivilisationen, Maulkorb[3] und Kastration fast schon vollendend.

Der Flurschaden ist enorm.



[1] Der Beitrag dazu wurde lange schon geschrieben und publiziert, unpolitisch, verbunden mit der Frage dahinter: sollen sich Philosophen aus der Gesellschaft zurückziehen, nach der Forderung des Epikur, im Verborgenen lebend, ohne in den Gang er Dinge einzugreifen. Was wird aus einer Gesellschaft, wenn die Denker schweigen, um das Lügen und Täuschen den Rücksichtlosen aus der Politik zu überlassen?

Obwohl selbst zum naturnahen, kontemplativen Leben in kreativer Abgeschiedenheit neigend, habe ich – als politischer Mensch – das Schweigen der Philosophen immer abgelehnt, da es die Passivität des Einzelnen und die unpolitische wie unkritische Haltung des Staatsbürgers im demokratischen Staat ermutigt und so den Rücksichtslosen in der Gesellschaft die freie Bahn bereitet, anstatt den zynischen Machtmissbrauch bestimmter Akteure zu stoppen.

Vgl. dazu auch:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Lebe zurückgezogen! Im Garten des Epikur - Leseprobe aus: Carl Gibson, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche.

 

Mein Werk über die Einsamkeit, einsehbar an der BNP in Paris, an welchem ist fast drei Jahrzehnte arbeitete, war gleich nach dem Erscheinen im Jahr 2015 vergriffen und konnte, überlagert von anderen Buchprojekten, bis zum heutigen Tag nicht wieder aus eigener Kraft neu aufgelegt werden.

 

[3] Seit 2024 haben die Zensur-Maßnahmen gegen meine Blog-Beiträge – wahrscheinlich als Folge meiner kritischen Berichterstattung über den Vernichtungskrieg in Gaza – seht stark zugenommen und kulminieren nun mit der Löschung meines wichtigen Blogs bei WordPress. Mein Protest dagegen geht im Netz fast gänzlich unter.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „Meine Aufklärungswerke und Schriften sind Herbizide wie Pestizide im Feld der Lüge, die nur noch schwer gänzlich auszumerzen, auszurotten sind, mit Stumpf und Stiel“, fasst Carl Gibson zusammen, „auch wenn ich gerade „mega-out“ bin, speziell im deutschen Vaterland, mit meinem totgemachten Blog!“

 

 






   

    

Carl Gibson, Naturfotograf, Buchautor, Juli 2026, mit Stab - was macht der Philosoph, wenn der Hut weg ist? Er setzt die Kappe auf, gegen die Sonne und gegen die Zecken, die auch von oben kommen.


  

Denker mit Hut

Einige Jahre hindurch trug ich ihn auf dem Weg in die Natur, auch, als Erkennungszeichen für die Kanada-Gänse, die mich so gespeichert hatten, mit Hut, und das, wohl mein Kopf zu groß war für diesen keinen Tiroler-Hut, für dessen Farbe ich nichts konnte, an Braunau erinnernd, aber auch an Tirol, an Andreas Hofer und an die tiefsinnig-traurigen Lieder aus Tirol, die ich auch heute noch summe und brumme, aber auch an Saddam Hussein!

Unter dem – inzwischen verlorenen Hut[1] – einem Erbstück, entstanden viele gute Gedanken, die aufs Papier flossen, manchmal ins Tagebuch, wie bei Rousseau, dem einsamen Spaziergänger in der Natur, oder bei Beethoven auf der Suche nach natürlicher Inspiration, um dann später schnell ans Ziel zu gelangen, über den Blog, den man mit nun willkürlich und mit Macht genommen hat in dieser freiesten aller dekadenten Welten, dem man „ausgerottet“ hat – mit Stumpf und Stiel, damit er nicht lebe, wachse, blühe und gedeihe, Fürchte zeitige über kritische Berichterstattung aus aller Welt, aber für Menschen!

Wie reagiere ich darauf – nach den vielen Klagen und Anklagen seit dem 21. Mai, einem Tag des Unheils?

Ich setze die Kappe auf!

Die – vergebliche - Suche nach dem Hut aber bescherte mir bisher viele neue Ideen – und sogar andere verborgene Schätze, nach denen ich nicht gesucht hatte.

 

 

Es war ein Fehler, Dutzende Natur-Beiträge auf dem Hauptblog zu veröffentlichen sowie bei auf dem inzwischen willkürlich gelöschten Blog WordPress, wo nun alles weg ist, Texte und Bilder, für alle Zeiten, 17 Jahre Arbeit ohne Lohn – umsonst, für nichts!

Während bei WordPress alles weg ist, was ich seit 2010 dort publizierte, wohlgemerkt für die Allgemeinheit und ohne Entlohnung, komme ich bei „blogger“ von Google nicht mehr an jene Natur-Beiträge heran, die ich heute wieder veröffentlichen würde, da der Haupt-Blog inzwischen viel zu groß geworden ist und der Betreiber einen Direkt-Zugriff, wie er bei WordPress möglich war, nicht ermöglicht.

Ich müsste viel Stunden investieren und zurückblättern, um an die Beiträge heran zu kommen; doch dann stürzt alles ab, da bei 7 000 Beiträgen dort aus meiner Feder der Arbeitsspeicher des Computers versagt.

Daran denken die Blog-Betreiber von Google wohl nicht!

Also spüre ich das Löschen meines ganzen Blogs bei WordPress doppelt mehrfach!

Wer hilft dem deutschen Staatsbürger, wenn seine Freiheits- Autoren- und Urheberrechte vom Ausland aus zunichtegemacht werden?

Noch haben mir Bundespräsident Steinmeier und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf diese Frage nicht geantwortet, obwohl ich diese unmittelbar nach der Löschung meines Blogs Unbekannte öffentlich stellte!