| Carl Gibson und die Königskerze |
„Ich bin der deutsche Autor mit den Büchern im deutschen Giftschrank und dem – von wem auch immer - gelöschten Blog,“ in Japan vielleicht, wo einige meiner Aufklärungswerke schon vorliegen, neben den anderen an den 50 US-Hochschulen, dort angeschafft noch vor Trump und dessen neuem Stil in der Politik – oder auf den Seychellen, wo man mich gerade eifrig liest, unter Schildkröten und den Chamäleons, ausgebüxt aus Madagaskar. Das reicht wohl zur unverwechselbaren Identitätsbestimmung?
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| Königskerze am Teich - |
Was wurde aus den Königskerzen an den Tauber-Teichen in diesem besonders heißen Sommer?
Nach längerer Abwesenheit am Fluss, da ich in den letzten Wochen im Wald unterwegs war, Steine suchend und andere Dinge findend, vor allem wenig erfreuliche, habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, in den renaturieren Bereich der Tauber, wo ich jahrelang meine Rundgänge machte, speziell, um nach den dort gedeihenden Königskerzen zu sehen und nach dem, was aus ihnen geworden war in der Gluthitze der beiden letzten Monate.
Was zu erwarten war: niedriger Wasserstand im Fluss, das Gras trocken, schon braun, von der Sonne verbrannt. Einige – mir unbekannte - Wasservögel erspähte ich, sie tauchten vergnügt in der kühlen Flut, ein Art Gänsesäger?
Ein paar Fotos, dann flogen sie davon!
Kurz darauf fiel mir der Meerrettich[1] auf, der dort wild wächst – die Blätter braun, in Auflösung! Eine Krankheit, rätselte ich, ein Pilz, der die pilzfeindliche – sonst unverwüstliche -Pflanze befallen hat? Nein, es war die Sonne und das fehlende Wasser, das den Meerrettich austrocknete, verdorren ließ!
Nur noch Schritte weiter: der Teich und die Stelle an einem Bühl, wo ich sonst Nattern und Eidechsen beobachtete oder auch manchen bunten Schmetterling, der sich an dem warmen Steinen aufwärmt.
Eine prächtige Königskerze hatte ich noch gut in Erinnerung – vor ein paar Wochen schon stand sie gut da! Wie hatte sie sich bewährt, gehalten, behauptet in der Sommerhitze?
Sie hatte es geschafft – steht immer noch gut da, wenn auch nicht so üppig, im Licht, neben ein paar anderen, die allerdings von den mit Macht nach oben schießenden Weiden überwuchert wurden und wohl nicht mehr hochkommen werde, heraus aus dem Schattendasein!
Eine Königskerze aus dem Vorjahr an einem anderen Teich sah ich auch noch – das sie eine zweijährige Pflanze ist, wird sie wiederkommen, im nächsten Jahr, auch, weil ich dort noch mehr von dem Samen verstreute.
Die Königskerze ist zäh, genügsam, braucht wenig, auch kaum Wasser, aber Licht, was den Menschen zu denken geben sollen, die immer noch im Dunkel leben und sich von Dunkelmännern regieren und bestimmten lassen in dieser freiesten aller freien Welten!
[1] Erwächst auch hier, vor meiner Haustür, neben dem Viadukt und den „Schönen Ort“ – quasi in zweiter Kultur nachdem das Gras weg ist, zu Heu gemacht wurde.
Mehr dazu aus besseren und grüneren Tagen im Jahr 2021, trotz Pandemie – die vielen Naturbilder aus jenem Jahr waren einmalig, sind unwiederbringlich:
| Königskerze am Teich - unweit der Tauber |
| Königskerze am Teich - |
| Schattendasein - Königskerze am Teich - überwuchert von Weiden |
| Der Kampf um das Licht |
| Königskerze am Teich - |
Königskerze am Teich - klein geblieben im Schatten der Weiden |
Königskerze (zweijährig) aus dem Vorjahr am anderen Teich |
| Kratzdistel an dem anderen Schlangenbühl |
| Teich in der Landschaft |
| Teich - überdüngt? |
| Appell an die Bürger und Hundefreunde: Schützt die Natur |
| Meerrettich - vertrocknet |
| Meerrettich - noch grün |
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