| Carl Gibson, Juni 2026 |
Die dümmste Idee, die ich je hatte:
den Deutschen etwas Wahrheit[1] bringen!
Eine Illusion!?
Bei den Rumänen habe ich das nicht einmal versucht; schließlich kannte ich meine Pappenheimer!
In Deutschland aber bestand wenigstens Hoffnung, Grund genug, den Versuch zu wagen.
Es blieb beim Versuch.
Ergo schreibe ich heute Essays.
[1] Ein weites Feld und großes Thema in Variationen – aus meiner Feder gibt es dazu Dutzende Beiträge, oft grundsätzlicher Natur, die man „googeln“ kann, u. a.:
Die vielen kleinen Netanjahus in Deutschland oder Insekten habe keine Lobby
Die vielen kleinen Massenmörder, nach denen keiner mit internationalem Haftbefehl des ICC der UNO fahndet - das sind die braven deutschen Biedermänner mit ihrem Rasenmäher[1], die in ihrem Ordnungssinn, Ordnungsliebe oder Ordnungswut - und als gute Saubermänner auch in natürlichen Dingen – Millionen Insekten einfach hinwegfegen aus der Umwelt, ohne darüber nachzudenken, was sie tun und anrichten, daheim, vor Haustür, wo der Rasen gepflegt aussehen soll, steril, sauber, jeder Grashalm gleich lang, wie auf dem Fußballplatz drei Häuser weiter oder in Wimbledon nach dem Regen, aber auch auf dem Wochenend-Grundstück unter den Bäumen, damit ihnen das Gras nicht über den Kopf wächst.
Gleich den Kindern Gaza, aus deren Schar man 17 000 umgebracht hat, einfach so, während die kultiviert-zivilisierte Welt dabei zusah, sterben Insekten in großer Zahl, gute und böse, weil die Ordnung Priorität hat in Deutschland, neben der Sauberkeit, daheim, jedoch nicht vor der Haustür in der Umwelt, wo der Hund den Ton angibt und auch den Geruch.
Insekten habe keine Lobby [2]– und das, obwohl sie nützlich sind, nicht als Betäuber wie die korrupten Politiker aus der deutschen Volksvertretung und in der EU mit ihrer Demagogie im frivolen Lobbyistentum für eine Seite, sondern als Bestäuber!
Wenn der Deutsche später den Honig essen muss, der in China oder sonst wo auch „in der EU“ gepanscht wurde oder, wenn keine Äpfel an den Apfelbäumen hängen, weil die Bestäubung ausfiel, dann ist die Verwunderung groß!
[1] Werte gibt es und Werte, andere Länder und Nationen, andere Sitten:
Wenn ich am Werk bin, Ruhe brauche und absolute Konzentration, dann muss ein anderer seinen Rasen mähen, Lärm machen und Gestank, weil es hier so der brauch ist, im sauberen Deutschland. Der Türke im Schrebergarten nebenan hat sich schon gepasst, als Hiergeborener, wie es ein Scholz formulieren würde, oder auch als Hinzugekommener wie der andere aus der Schar von „Merkels Gästen“, der, an deutschen Übermenschen ausgerichtet, auch den „schönen Ort“ düngt, natürlich, archaisch – wie daheim!
An Dekadenz-Phänomenen dieser Art nimmt – gleich dem roten Kotbeutel im grünen Gras - kaum einer Anstoß im sauberen Deutschland, eher aber an dem, der über solche Them schreibt.
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Kinder von Gaza – sie haben keine Lobby
Noch ist es mir nicht gelungen, das dicke Buch aus zwei Jahren Vernichtungskrieg im Genozid zu drucken oder einen Verleger dafür zu finden, denn die Zeit, Verlage zu kontaktieren, hatte ich noch nicht.
Damit viele Beiträge dazu den Leser nicht erreichen, hat man jetzt meinen Blog bei WordPress gelöscht, einfach so, urdemokratisch wie in einer Diktatur!
Deutschland ist mir zur Mausefalle geworden,
aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt – aber wahrscheinlich ist mein armes Vaterland immer noch die beste Mausefalle der Welt, eine Insel der Seligen, wie es mein persischer Bekannter vor Jahren schon betonte.
Der ersten Mausefalle konnte ich mit etwas Glück entspringen; dann habe ich auch die zweite Mausefalle glücklich überlebt, verirrt in Ost-Berlin, lange vor der Wende; schließlich Kiew, das auch eine Mausefalle[1] war, vor drei Jahrzehnten – also werde ich auch die letzte vielleicht noch meistern, mit etwas Glück!? Wenn die Katze davor es zulässt!
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