Donnerstag, 15. Oktober 2026

Gurs - ein Ort des Schreckens, ein Unort in Europa

  

Walldürn erinnert



Die jüdische Mitschuld am Holocaust – was Hannah Arendt seinerzeit so sah und auf den Punkt brachte, zum Missfallen aller Zionisten in Israel und im Gastland USA, in der Heimat nach der dem Entkommen aus Gurs, das Thema muss auch heute noch aufrichtig diskutiert werden.

Wer als Moralist das Thema ignoriert, der handelt doppelzüngig, bigott!

Moral gilt nur für Juden!

Erst ist man Jude,

dann kommt die Humanität für alle

Wer als Historiker einen weiten Bogen darum macht, Fakten verschweigt, der betreibt eine eindeutige Verfälschung der Geschichte!

Was ich einzelnen Gestalten bei der einseitigen wie tendenziösen Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit vorwarf, das gilt bereits seit 1940 beim Beginn des Holocaust über Deportationen.

Die Mitglieder des Judenrates wirkten mit – machte fast genau das, was Eichmann tat – als Rad im Getriebe des Systems, ohne über das eigene Tun nachzudenken, jenseits der Moral – sie führte Befehle aus, verbrecherische Befehle, die sie nicht konzipiert hatten – wenn auch nicht aus der Pflicht heraus gemäß dem: Treue ist meine Ehre, wie Eichmann, aber genötigt und existenziell bedrängt, um sich selbst zu retten.

Was ist bei den Soldaten der Demokratien heute anders?

Wenn sie laut denken, werden sie entlassen!

Nachdem Martin Heidegger schnell zum Nazi gemacht worden war, wurde die Geliebte Heideggers, die Jüdin Arendt, zur „Nazi-Hure“, eine deplatzierte Beschimpfung der geschmacklosen Art, die einseitige Zionisten später selbst gegen den verdienten Patrioten Rabin erhoben, bevor sie ihn ermordeten.

Juden verdrängten die Mitschuld nicht anders als die Zivilisierten damals, in den Staaten Europas mit Kollaboration, die mitmachten, wenn es um Auslieferung der Juden ging, und die Alliierten, die die Juden Flucht nicht haben wollten, die Auschwitz nicht bombardierten – und die auch – folgerichtig - in Gaza wegsahen, als ein Jude, Netanjahu, 74 000 Menschen töten ließ – Rache für 1200 Juden.

Wie oft habe ich diese Dinge, die ich hier nur andeute nach drei schlaflosen Wochen unter Baulärm, den ich als Kranker ertragen muss im Land der Rücksichtslosen Deutschland; angesprochen. Tabuisiertes, Verdrängtes, Unbequemes, Belastendes?

Musste auch deshalb mein Blog weichen?



Alte Synagoge Külsheim - erinnert an das Ende der jüdischen Gemeinde nach 600 Jahren in Külsheim und an die Deportation der Badischen Juden nach Gurs in Frankreich


Als Juden Juden ans Messer lieferten - zur Deportation der Badischen Juden in das französische Konzentrationslager Gurs in den Pyrenäen: 

ein unbequemes - hier und dort, in Israel, verdrängtes - Thema aus der jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte



Meine Manuskripte darüber liegen seit 2019 in der Schublade, unveröffentlicht.


Blick in die ehemalige Judenschulgasse, heute




Brunnen gibt es viele in Külsheim - von mir in den Büchern zur Wasserversorgung 
und Brunnenkultur seinerzeit erwähnt




Das Gesicht der Stadt mit Brunnen, die auch ein Schloss hat ... und auch noch einen Metzger, wo ich meine Wurst kaufe, weil in Tauberbischofsheim dieses Handwerk inzwischen ausgestorben ist



 
Die Mergentheimer Juden wurden nach Riga deportiert, von Stuttgart aus.

Die Badischen Juden aber nach Gurs.

Unselige Mitwirkung dabei -angesprochen auch im Hannah-Arendt-Film, den ich hier vor Tagen erwähnte - der "Judenrat", eine Einrichtung der Kollaboration mit dem NS-Staat in vielen besetzten Staaten Europas, was gerne verdrängt wird.



Jüdischer Friedhof, Külsheim, Detail



Walldürn erinnert







In Tauberbischofsheim








Stolpersteine in Külsheim





Stolpersteine in Wertheim



Viel mehr dazu in meinen drei Büchern zum Judentum, falls diese noch kommen sollten - beziehungsweise in Beiträgen zur Thematik im Internet.



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